Derweil sind mir jedoch zwei Documentaries aufgefallen, in denen ein gewisser JCM „The Making of Santana III (1971)“ und „The Untold Story Behind Santana‘s Caravanserai (1972)“ sehr facettenreich erzählt. Beide Beiträge wurden im Februar 2024 veröffentlicht. Ich kann sie Santana-Fans nur ans Herz legen.
Dienstag, 30. April 2024
Geben und Nehmen bei „Taboo“ (1971)
Derweil sind mir jedoch zwei Documentaries aufgefallen, in denen ein gewisser JCM „The Making of Santana III (1971)“ und „The Untold Story Behind Santana‘s Caravanserai (1972)“ sehr facettenreich erzählt. Beide Beiträge wurden im Februar 2024 veröffentlicht. Ich kann sie Santana-Fans nur ans Herz legen.
Freitag, 18. November 2022
Joan Chase & Heavy Water Light Show
Auf dem Cover von „Santana III“ (1971) bietet die psychedelische Collage bunte Szenen wie aus einem Drogenrausch – bizarre Halluzinationen, leuchtende Galaxien und explodierende Sterne. Genauso explodiert die Musik. Und die Drogen erweisen sich für die Musiker als wachsendes Problem – aber das ist eine andere Geschichte.
Das Cover stammt von den Künstlerinnen Joan Chase und Mary Ann Mayer von der Heavy Water Light Show. Sie verwenden Dias mit farbigen Ölen zwischen den Glasplättchen, die bei Wärme langsam durcheinander fließen, und verbinden die dabei entstehenden Lichteffekte mit Fotos und Filmsequenzen. Solche psychedelischen Liquid Light Shows kommen um 1966 auf, sind in jener Zeit als Bühnenhintergrund sehr beliebt und ihre Motive eignen sich offensichtlich auch gut für Schallplatten.
Die Heavy Water Light Show ist außer für Santana auch für Bands wie Jefferson Airplane und die Grateful Dead tätig und präsentiert ihre Kunst einige Jahre später in Planetarien.
Joan Chase wird zudem die Cover von „Carlos Santana & Buddy Miles! Live!” und „Caravanserai“ (beide 1972) gestalten.
Auch das Cover von „Caravanserai“ ist eine Collage. „Ich denke, es war Joan Chase, die eine Reihe von Dias an die Wand projizierte“, erinnert sich Carlos Santana. „Und ich sagte … oh, dies hier … und das da drüben … die rote Sonne oder Mond oder was immer das ist … mit der Karawane und den Kamelen … damit visualisierten wir die Musik und das gesamte Konzept“.
Mehr zum Cover habe ich bereits in einem älteren Post geschrieben.
Dienstag, 11. Oktober 2022
50 Jahre Caravanserai
Am 11. Oktober 1972 – heute genau vor 50 Jahren – erschien das wunderbare Album „Caravanserai“ von Santana. Aus diesem Anlass möchte ich einige Passagen aus meinem Buch „Sechs Jahrzehnte SANTANA“ zitieren:
Bereits das Zirpen am Anfang von „Eternal Caravan Of Reincarnation“ löst angenehme, entspannende Gefühle aus, denn es vermittelt die Stimmung sommerlicher Wärme (vor allem, wenn hier im Norden trister Winter herrscht). Erst nach 34 Sekunden steigt Hadley Calimans Saxophon ein und unterstreicht diesen ruhevollen Eindruck, gefolgt von Tom Rutleys akustischem Bass. Daraus entwickelt sich ein jazziger Titel, der sanft vor sich hin swingt. Neal Schon zupft verträumte Akkorde. Carlos und James Mingo Lewis sorgen für leise Percussion – Chimes und Glöckchen lassen ein wenig von „Singing Winds, Crying Beasts“ [von „Abraxas“] durchschimmern. Und Michael Shrieve schafft mit seinen wunderbar zurückhaltend und doch abwechslungsreich gespielten Drums und Cymbals eine gewisse Struktur.
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| Original Album (1972) |
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| Digitally Remastered Edition (2003) |
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| Hybrid-SACD (2011) |
Siehe auch: 50 Jahre „Song Of The Wind“ und Die Bedeutung des Albumtitels
Donnerstag, 5. Mai 2022
50 Jahre „Song Of The Wind“
Shrieve versuchte, im Stil von Jack DeJohnette wie bei „First Light“ mit Freddie Hubbard zu spielen, einem Song, den auch Carlos schätzt. In seinem 8 x 10 Fuß kleinen, schallgedämmten Übungsraum zuhause in der Bay Street feilte er also die Nacht hindurch an einem ausdrucksstarken Spiel. Seine damalige Lebensgefährtin Wendy Haas erklärte ihn für verrückt. Gewiss mit einem Augenzwinkern – schließlich ist sie selbst Musikerin (und auf diesem Album am Piano ebenfalls dabei).
Und Carlos‘ Freundin (und spätere Frau) Deborah: „Ich hörte ‚Song Of The Wind‘ immer und immer wieder und versuchte zu ergründen, welche Gitarre Carlos und welche Neal Schon spielte. Es fühlte sich an, als würde ich fliegen, als sie sich mit ihren Soli abwechselten. Die Musik schwebte mit Schichten aus Rhythmus und Melodie, wie ich sie noch nie zuvor gehört hatte“.
Für mich ist dieser Song ein zeitloses Meisterwerk, bei dem man jedes Instrument einzeln genießen kann und der nie langweilig wird, weil es darin so viel zu entdecken gibt. Am besten entfaltet er sich, wenn man ihn im Anschluss an die vier Titel davor hört. „Eternal Caravan Of Reincarnation“, „Waves Within“, „Look Up (To See What’s Coming Down“, „Just In Time To See The Sun“ und „Song Of The Wind“ fließen nahtlos ineinander und schaffen eine Stimmung, in der das Lied des Windes einfach nur verzaubert …
Freitag, 27. Dezember 2019
Caravanserai – die Bedeutung des Albumtitels
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| Caravanserai (1972) |
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| Caravanserai – aufgeklappt |
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| Innenseite meiner LP-Klapphülle |
| Arabische Schrift |
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| Arabischen Schriftzeichen nachempfunden |
| Zitat von Paramahansa Yogananda auf der Innenseite der LP-Klapphülle |
| Eternal Caravan Of Reincarnation |
Mittwoch, 16. Januar 2013
Aquarell Caravanserai
Technik: Aquarell – Format: 10 x 15 cm – Datum: 14. Januar 2013
















