Design

Auf dieser Seite gibt es Bilder ausgewählter Santana-Alben sowie Informationen zum Design und den Designern. Die neuesten Einträge werden unten angefügt. Ausführliche Besprechungen sind in meinem Buch nachzulesen.

"Caravanserai" (1972)
"Caravanserai" (1972) mit Rückseite
"Caravanserai" (Digitally Remastered Edition 2003) mit Rückseite
"Caravanserai" ist seit Jahrzehnten mein Lieblingsalbum. Mit ihm (besser gesagt zu dieser Zeit) begann Carlos' Reise in die spirituelle Welt und in Randbereiche des Jazz. "Caravanserai" ist gefühlvoll, intensiv und ergreifend.

Die Digitally Remastered Edition hat ein leicht verändertes Cover und ist... naja... eben digitally remastered. Ich bilde mir ein, dass sie etwas dynamischer klingt. Die Songs sind ansonsten aber gleich geblieben... keine Bonustracks oder so, wie bei einigen anderen CDs.

"Santana 3" (1971)
"Santana 3" (1971) mit Rückseite
"Santana 3" war mein erstes selbstgekauftes Santana-Album. Es ließ bei mir das Eis brechen. So wurde ich 1979 unerwartet zum Fan dieser Band. Hätte ich geahnt, welche Ausmaße das annimmt... hmmm... dann hätte ich es genauso gemacht... :-)

"Abraxas" (1970)
"Abraxas" (1970) mit Rückseite
"Annunciation" (1961) von Mati Klarwein
Das Bild "Annunciation" von Mati Klarwein (er zeichnete beispielsweise auch das Coverbild von Miles Davis' "Bitches Brew") ist die Vorlage des Covers von "Abraxas". In vielen Quellen wird das Bild auch "Annonciation" genannt oder auf 1962 datiert. Gemeint ist jedenfalls die Ankündigung der Geburt Jesu durch den Erzengel Gabriel gegenüber Maria – von Klarwein sehr frei interpretiert.

Santana-Logo
Den berühmten Santana-Schriftzug auf "Abraxas" hat übrigens Robert Venosa entworfen. Dieses Logo wird fortan ein wichtiges visuelles Merkmal der Band sein.

Robert Venosa hat auch "Towards Edentia" gezeichnet, was sich auf Carlos Santanas Soloalbum "Oneness. Silver Dreams – Golden Reality" wieder findet.

"Towards Edentia" von Robert Venosa
"Oneness" (1979)
"Oneness" (1979) mit Rückseite
Um bei den Grafikern und Designern zu bleiben... hier darf auch Tadanori Yokoo nicht vergessen werden, denn er hat mehrere Santana-Alben gestaltet und insgesamt viermal zugeschlagen:

"Lotus" (1974)
"Amigos" (1976)
"Amigos" (1976) mit Rückseite
"Amigos" (1976) Innencover
"The Swing Of Delight" (1980) Innencover
"Divine Light" (2001)
"Lotus" und "Divine Light" sind besonders aufwändig ausgefallen.

Bei "Divine Light" sind vier himmelblaue Pappdeckel in vier Richtungen umzuschlagen, bis man zum Silberling vorgedrungen ist. Das hat etwas vom Öffnen einer Blüte und erinnert an "Lotus".

"Lotus", ein Set mit drei LPs, war in Plattenläden nicht oft zu finden und überaus teuer. Dafür erhielt der gebeutelte Fan dann aber auch ein üppig ausgestattetes Kunstwerk, welches fortan das Prunkstück einer jeden Sammlung bildete. Entfaltet, die beiden vierteiligen Poster aus der Hülle gezogen, erhielt man eine grafische Collage mit einer beeindruckenden Breite von 210 cm, einer Höhe von 90 cm und natürlich einer ebenso großen Rückseite. Die drei Innenhüllen waren unter anderem auf jeder Seite mit einem Vogelschwarm bedruckt. Das Auf- und Zuklappen dieses Ensembles sowie das Wechseln und Umdrehen der Schallplatten mit ihren unterschiedlich gefärbten Labels wurde zu einem visuellen und haptischen Erlebnis, quasi einer kultischen Handlung. So erklärt sich die ehrfürchtige Beziehung inzwischen betagter Sammler zu "Lotus".

"Lotus" (1974) mit Innenleben ausgebreitet, eine Seite
"Lotus" (1974) mit Innenleben ausgebreitet, andere Seite
Das einmalige Design von "Lotus" gibt es seit einigen Jahren auch als vollständige Reproduktion im CD-Format, und zwar bei der sehr kostspieligen japanischen "Legacy Edition" (2006).